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Rhein-Neckar Löwen verlieren in Hamburg mit 23:28 gegen den HCH

Heidelberg – Die Rhein-Neckar Löwen haben ihr Auswärtsspiel in der Opel Handball-Bundesliga beim HCH in Hamburg mit 23:28 verloren, wie der Verein mitteilte. Nach einer 12:10-Pausenführung gaben die Badener die Partie in der zweiten Halbzeit aus der Hand. Es war die sechste Auswärtsaufgabe der Saison. Das Ziel, mit effektivem Tempospiel zu punkten, ging laut Mitteilung nur im ersten Durchgang auf.

Neues Trainerteam an der Seitenlinie

Cheftrainer Michel Abt bekam in Hamburg zum ersten Mal Unterstützung von seinem Assistenten Martin Berger und vom neuen Sportdirektor Uwe Gensheimer. Die Startsieben: David Späth im Tor, Tim Nothdurft und Marius Steinhauser auf den Außenpositionen, Haukur Thrastarson, Dani Baijens und Jacob Lassen im Rückraum, Jannik Kohlbacher am Kreis. Edwin Aspenbäck fehlte weiterhin wegen Kieferproblemen, Kentin Mahé laborierte an einer Rippenprellung.

Erste Halbzeit: Löwen vorn

Die Löwen hatten Anwurf, das erste Tor erzielte aber Toma Gadza für die Hamburger. Kohlbacher glich zum 1:1 aus. Nach acht Minuten führte der HCH von Trainer Torsten Jansen mit 4:2. Steinhauser verkürzte in der neunten Minute per Gegenstoß auf 4:3. Nothdurft, dessen Vertrag bei den Löwen erst in dieser Woche bis 2028 verlängert wurde, traf nach einem Pass von Späth zum 5:5.

Mit einer robusten Abwehr setzten die Löwen die Hamburger unter Druck und zwangen sie mehrfach ins Zeitspiel. In der 15. Minute lagen sie nach einem Treffer von Aron Seesing mit 8:5 vorn. Ein Drei-zu-Null-Lauf der Hamburger brachte das 8:8. Späth parierte danach gegen Frederik Bo Andersen und Noah Beyer. Lassen, der in Hamburg früher zu Hause war, setzte mit einer Unterarmschleuder den Schlusspunkt zum 12:10 für die Löwen zur Pause. Dabei zeigte sich HCH-Torhüter Robin Haug schon in der ersten Hälfte stark.

Zweite Halbzeit: Chancen bleiben liegen

Der Start in die zweite Hälfte misslang. Die Zwei-Tore-Führung schmolz in Unterzahl durch Treffer von Andersen und Elias Kofler. In der 34. Minute brachte Nicolaj Jørgensen per Siebenmeter den HCH in Führung. Abt nahm früh eine Auszeit. Aus dem 13:14 machten die Löwen durch zwei Tore von Thrastarson wieder eine Führung. Doch Haug hielt immer wieder, und eine Viertelstunde vor Schluss stand es 17:16 für Hamburg.

Danach baute der HCH den Vorsprung auf 19:16 aus. Abt wechselte: Mike Jensen kam ins Tor, Gino Steenaerts spielte rechts. Im Angriff taten sich die Löwen weiter schwer, sechs Minuten vor Schluss lagen sie mit sechs Toren zurück. Eine Aufholjagd blieb aus.

Abt sagte auf der Pressekonferenz: „Wir kommen schlecht in die zweite Halbzeit. Im Angriff brechen uns zu viele individuelle Fehler das Genick. Das nimmt Energie weg. Das tut echt weh. Wir müssen jetzt zu uns zurückfinden.“

Zahlen zum Spiel

  • Beste Werfer HCH: Jørgensen (7/3), Gadza (6), Andersen (6/1)
  • Beste Werfer Löwen: Kohlbacher (6), Steinhauser (3), Thrastarson (3), Baijens (3)
  • Torhüter: Haug (16/2 Paraden) beim HCH, Späth (9) bei den Löwen
  • Schiedsrichter: Marvin Völkening und Jonas Zollitsch
  • Zuschauer: 3750
  • Strafminuten: keine für den HCH, bei den Löwen Timmermeister und Lassen

Kurzfassung

  • Nächstes Spiel: Heimspiel gegen den TBV Lemgo in der SAP Arena nach der Länderspielpause
  • Anwurf: Samstag, den 14. November, um 20 Uhr

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