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Umwelt & Verkehr

Weinheim: Richtfest für Kita Kuhweid und Mehrgenerationenhaus in der Weststadt

Weinheim – In der Weststadt beging Weinheim am Freitag das Richtfest für die neue Kita Kuhweid und das daneben liegende Mehrgenerationenhaus. Das teilte die Stadt Weinheim mit. Den traditionellen Richtspruch sprach Zimmermann Janis Wiedemann von der Firma WM Holzbau aus Heddesheim, und zahlreiche Kinder schauten dabei zu. Viele von ihnen werden laut Mitteilung künftig in der Kita spielen.

Das Vorhaben kostet nach derzeitigem Kostenrahmen rund 17,25 Millionen Euro. Damit zählt es zu den umfangreichsten Investitionen der Stadt in die Bildung seit dem Bau der Zweiburgenschule. Das Gelände ist rund 11 000 Quadratmeter groß. Die beiden Gebäude verbindet eine Brücke im Obergeschoss. Erhalten bleibt eine Eiche, die über 100 Jahre alt ist. Der Bau des Mehrgenerationenhauses soll früher abgeschlossen sein, die Kita soll im September 2027 bezogen werden.

Architekt Lars Reichart vom Heidelberger Architekturbüro AAg erklärte, die Kita folge dem Gedanken „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Offenheit und Schutz sollen sich ergänzen, die Räume Rückzug und Begegnung ermöglichen. Natürliche Materialien und eine warme Atmosphäre sollen dazu beitragen, dass sich Kinder wohlfühlen. Jedes Kind solle einen Lieblingsplatz finden. Die Außenanlagen sollen Raum für Bewegung, Abenteuer und Ruhe bieten.

Beim Bau setzen die Planer auf Holz als nachwachsenden Rohstoff. Begrünte Dachflächen sollen das Mikroklima verbessern, eine Photovoltaikanlage mit rund 300 Elementen soll Sonnenenergie vor Ort nutzbar machen. Nachhaltigkeit sei für Reichart eine Haltung und mehr als eine Frage technischer Kennwerte.

„Wir bauen nicht um des Bauens willen“, erklärte Oberbürgermeister Michael Möslang. Aus seiner Sicht ist eine verlässliche Kinderbetreuung eine wichtige Bedingung dafür, dass Eltern Familie und Beruf miteinander vereinbaren können. Das Mehrgenerationenhaus gebe dem Standort eine weitere Dimension: Dort könnten Jung und Alt miteinander in Kontakt kommen, voneinander profitieren und einander helfen.

Kurzfassung

  • Die Kita soll im September 2027 bezogen werden.
  • Das Mehrgenerationenhaus soll schon früher bezugsfertig sein.
  • Aktuell veranschlagt die Stadt für das Vorhaben rund 17,25 Millionen Euro.
  • Das Areal umfasst rund 11 000 Quadratmeter.

Bewertung

Das Konzept verbindet Kinderbetreuung und Begegnung der Generationen an einem Standort. Das ist stimmig. Offen bleibt, wer die Kita und das Mehrgenerationenhaus betreiben wird und welche konkreten Angebote im Mehrgenerationenhaus geplant sind. Dazu nennt die Mitteilung keine Details.

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Symbolbild: Weinheim · Foto: 4028mdk09, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons (Datei · Lizenz)

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